Imagekampagne

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Dachorganisation
Promotion Laufental, www.laufental-bl.ch
Forum Schwarzbubenland, www.schwarzbubenland.info

Auf geht’s! Dank finanzieller Unterstützung
Im 2015 wurde den Kantonen Basel-Landschaft und Solothurn ein äusserst ansprechendes Konzept zu präsentieren, welches das langjährige Engagement illustriert, das es finanziell, aber auch im Geiste zu unterstützen, sich lohnt. Dieses Unterfangen war schlussendlich von Erfolg gekrönt: Beide Kantone bewilligten die finanzielle Unterstützung der Imagekampagne, die nun somit richtig Fahrt aufnehmen kann.
Ein aus Künstlern, Architekten und Vertretern der Promotion Laufental und des Forums Schwarzbubenland zusammengesetztes Gremium hat das Gesamtkonzept auf vorerst drei greifbare mit einander verzahnte Projekte konzentriert, die mit Künstlern aus dem Schwarzbubenland und dem Laufental nun konkret angegangen werden sollen (Stand August 2016):

Zentrales Projekt: „Ein neues Dorf“

Als zentrales Projekt entsteht im Rahmen eines Künstlerwettbewerbs eine Art Dorf, das nach dem Thema „Wohnen im Schwarzbubenland-Laufental“ entwickelt wird. Während der kompletten Phase der Kampagne – also zwei bis fünf Jahre lang – befindet sich die Siedlung im stetigen Wachstum und in einer Dynamik. Das macht auch mehrmalige Besuche der „Baustelle Dorf“ sinnvoll und spannend. Ob die Bauweise der Siedlung nun in Form von Holzhäusern, Übersee-Containern oder anderen originellen temporären Bauformen ausgeführt wird, soll dem kreativen Geist der beteiligten Kunstschaffenden überlassen werden. Das „Dorf“ wird über die ganze Kampagne hinweg mit Veranstaltungen bespielt. Regionale kulinarische wie musikalische Highlights sollen mit eingebunden werden.
Als Alternative ist auch ein „Indoor“-Konzept denkbar, bei dem besagte virtuelle Kleingemeinde in einer nicht mehr betriebenen Industriehalle oder einem ähnlichen Gebäude platziert wird. Bei dieser Variante würden zudem geschickt die Themen Arbeiten und Wohnen verbunden.
Ob nun drinnen oder draussen: Die vollständige Entwicklung der kreativen Siedlung wird noch viel von sich reden machen und wird medial von A bis Z begleitet.

„Satelliten“: Die Region auf Rädern
Neben dem zentralen Dorf sollen im Lauf der Kampagne auch „Satelliten“ geschaffen werden, durch die sich die Inhalte des Projekts in künstlerischer Form direkt zu den Leuten bewegen, beziehungsweise zu ihnen transportiert werden. Dafür können sowohl bestehende wie auch neue Events eingesetzt werden. Es gibt bereits einige Anlässe von überregionaler, ja sogar nationaler Bedeutung. Die Dittinger Flugtage, der 10 Meilen Lauf in Laufen, das Mittelalterfest Gilgenberg in Zullwil oder die Steinegg Schwinget in Himmelried sind einige gute Beispiele. Leute von nah und fern reisen an, um an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.
Was wäre wohl besser geeignet als Träger dieses mobilen Satelliten-Gedanken als ein auffälliges Gefährt? Mit diesem wird die Kunstausstellung zum Thema „Wohnen im Schwarzbubenland-Laufental“ beweglich und gelangt direkt zu den Zielgruppen – und dies nicht nur an die grösseren Events, sondern auch an Schulen, lokale Feierlichkeiten, Quartierentwicklungen etc.
Die mobile Road Show wird mit künstlerisch anspruchsvoller moderner Informations- und Kommunikationstechnologie ausgestattet sein. Auch der fahrbare Untersatz selber soll sich im Erscheinungsbild deutlich von der Norm abheben und dementsprechend Aufmerksamkeit generieren. Die Botschaften, die via Mobil nach aussen getragen werden, sind der sichere Wohnraum, die guten Verkehrsanbindungen, die intakte Landschaft, die gute Infrastruktur und die zahlreichen Möglichkeiten zur Mitgestaltung und Freizeitnutzung in der Region.

Nachhaltigkeit: „Wohnkulturweg“
Das eigens für die Kampagne erstellte „Dorf“ ist wahrlich eine grosse Geschichte, aber was bleibt danach „hängen“?
Die an den Projekten beteiligten Künstler und Architekten werden dazu aufgerufen, sich mit der Fragestellung auseinanderzusetzen, ob man für die zeitlich fixierte Wohnkampagne eine Nachhaltigkeit erzielen kann. Im Rahmen der temporär geschaffenen Siedlung soll ein „Wohnkulturweg“ entstehen, der auch nach Abbruch der Siedlung den Gedanken der Kampagne weiter lebt – so zum Beispiel indem einzelne Exponate der Ausstellung auch Jahre später noch entlang des Pfads zu entdecken sind und an eine gelungene Kampagne erinnern.

Die Imagekampagne
Auf die im Vorfeld genannten bereits konkretisierten Vorhaben – die allesamt einen sehr kreativen Bezug haben – sind im Rahmen der Imagekampagne für das Schwarzbubenland und das Laufental noch zahlreiche weitere Projekte im Reifeprozess, die auf anderen Ebenen einsetzen, aber das gleiche Ziel verfolgen: Die Kunde der hohen Qualität von Wohnen, Erholen und Arbeiten im Schwarzbubenland und Laufental zu verbreiten.
Vom weiteren Verlauf der Kampagne dürfen sich nicht nur die Adressaten aus Gesellschaft, Wirtschaft und Tourismus, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Schwarzbubenlandes und des Laufentals viel versprechen.