«Fleisch und Blut» auf Tour

am Sonntag, 01. Oktober um 18.00 Uhr in Theater Rigiblick Zürich

«Fleisch und Blut» nach dem gleichnamigen Roman von Susanna Schwager.
Gastspiel am Sonntag, 1. Oktober um 18.00 Uhr, sowie am Samstag, 28. Oktober um 20.00 Uhr im Theater Rigiblick Zürich.

Eigenproduktion neuestheater.ch in Kooperation mit Theater Orchester Biel Solothurn TOBS und dem Theater Tuchlaube Aarau.

Tickets können beim  Theater Rigiblick Zürich direkt erworben werden.

Presse:
Die Basellandschaftliche Zeitung, 5. November 2016 – Poesie aus Fleisch und Blut
Die Baseler Zeitung, 5. November 2016 – Das Hildi und ihr Hans
artTV, im November 2016 Fleisch und Blut

Weitere Medien:
Probefotos finden sich hier.
Das Programmheft zum  Download


Spiel: Urs Bihler, Jara Bihler.
Inszenierung und Ausstattung: Hansjörg Betschart.
Ton- & Videodesign: Robin Nidecker.
Licht: Lukas Schäfer, Jonas Schaller.
Regieassistenz: Mayra Jenzer.
Bühnenfassung: Hans J. Ammann.

Die Autorin Susanna Schwager hörte der Lebenserzählung ihres Grossvaters Hans Meister genau zu. Er wurde 1913 geboren und ist im Jahre 2005 gestorben. Ein langes Schweizerleben. Aus seinen Erzählungen ist ein schönes und erfolgreiches Buch geworden: Fleisch und Blut. Es erzählt von einem aufgeweckten jungen Mann, der Tiere mehr liebt als alles andere, der allerdings seinen Traumberuf Tierarzt begraben musste. Aufgewachsen ist er unter harten Bedingungen auf einem Bergbauernhof im Emmental. Er liess sich zum Metzger ausbilden, arbeitete in Thun, dann im Schlachthaus Solothurn. Er lernte Hildi kennen und lieben. Sie lebte in Zuchwil. Die beiden gründeten eine Familie. Er organisierte mit Geschick, Fleiss und Ehrgeiz seine weitere Karriere, die ihn und seine Familie nach Zürich führte, wo er eine eigene Metzgerei betrieb. Die er dann aufgeben musste, weil sich im Verlaufe der Zeit die Rahmenbedingungen völlig veränderten.

Der Theaterabend, den Hans J. Ammann und Hansjörg Betschart aus dem Buch von Susanna Schwager gestalten, schafft auch Einblicke in das vergangene Jahrhundert, das von Krisen, Kämpfen und tiefgehenden Umbrüchen geprägt war und damit auch in unsere Gegenwart verweist.

Reaktionen zum Buch:
„Bravourös. «Fleisch und Blut» ist ein erstrangiges Zeit- und Menschen-Dokument.“ – Gerold Späth

„«Fleisch und Blut» ist ein berührendes, kluges Buch, das von einer verschwundenen Welt spricht, und es ist zudem ein Stück Literatur, weil Susanna Schwager die Erinnerungen ihres Grossvaters wunderbar in Sprache zu fassen weiss.“ – Urs Widmer.

„Für die Mentalitätsgeschichte unseres Landes in der Zeit des viel gescholtenen Aktivdienstes, aber auch in den Wirtschaftswunderjahren, ist dies ein höchst kostbares Buch. Und es gibt Passagen, die mir bereits wie kleine Klassiker erscheinen, etwa der fast homerische Hymnus auf die Cervelat. Das hat kulturgeschichtlichen wie poetischen Wert.“ – Peter von Matt

Datum

01.10.2017 18.00 bis 19.30

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