Öffentliche Generalprobe «Vikarë» von Demetre Gamsachurdia

am Freitag, 08. Juni 2018 um 19.30 Uhr

Ort: Saal

Öffentliche Generalprobe mit anschliessender Kollekte.

Eine Produktion der Delirium Foundation. Delirium Edition.
Ein archaischer Reigen in zwei Raumzeiten mit Texten von Antoine de St. Exupéry, Leonardo da Vinci, Maria Curie-Skłodowska und Demetre Gamsachurdia.

Weitere Spieldaten: 08.06.2018, 19.3009.06.2018, 19.3010.06.2018, 18.00.

Vikarë: Bartłomiej Kwiatkowski.
Tarchon: Irakli Chkartishvili.
Vegoia: Iwona Olszowska.
Marie: Jeannine Hirzel (Mezzo-Sopran).
Antoine: Eine Maschine.

Audio: Małgorzata Albińska-Frank.
Komposition, szenische Einrichtung: Demetre Gamsachurdia.
Künstlerische Leitung: Wiktor Kociuban.

Performance: Delirium Ensemble.
Leszek Wiśniowski: Flöte, Azra Ramić: Bassklarinette & Klarinette, Paula Häni: Klarinette, François Pietri: Horn, Grzegorz Bizukojć: Trompete, Francisco Paco 'El Torro' Olmeda: Posaune, Dawid Rydz: E-Akkordeon, Cécile Uternährer: Schlagzeug, David 'Chuck' Krähenmann: Schlagzeug, Krzysztof Bolek: E-Gitarre, Grzegorz 'Bass Buddha' Bąk: Bassgitarre, Malwina Sosnowski: Geige, Radosław 'Radex' Jarocki: Bratsche, Filip 'Dancing Queen' Sporniak: Cello, Duszan 'Soulman' Korczakowski: Kontrabass.


Ikarus - Etrusker - Da Vinci - Radioaktivität - der Kleine Prinz - Scheitern - der Flug zur Sonne.

Mit «Vikarë» (Etruskisch für Ikarus) hat der georgisch-schweizerische Komponist Demetre Gamsachurdia ein Musiktheater komponiert, das in seiner Form fliessend bleibt und immer wieder neu entsteht.
Musiktheater komponiert, das in seiner Form fliessend bleibt und immer wieder neu entsteht.
Damit spiegelt es als Klang und Form, was Text und Inhalt aufdecken. Dieser berichtet vom Erwachen uralter, etruskischer Halbgötter, von der Geburt des Kindgreises Tarchon (lat. Tages), von einer durchgeführten Leberschau durch die legendäre Unterweiserin Vegoia und vom Vogelflug. Letzteren nimmt sich der junge Vikarë zum Vorbild, doch um fliegen zu können um die Sonne zu erreichen, muss er den Vater töten und die Mutter von sich stossen. Das Sinnbild dieser Welt in ihrem noch ursprünglichen, natürlichen Zustand ist das Holz.

Die andere Welt, ein neuzeitlicher Kosmos im Zeichen des Metalls wird bevölkert von berühmten Forschern und Suchern wie Leonardo da Vinci und Marie Curie sowie dem Dichterpiloten Antoine de Saint-Exupéry. Sie alle wollen ebenfalls aufbrechen, sich befreien, davonfliegen. Doch technologisches Neuland birgt oft unerwartete Überraschungen und Gefahren …

In diesem Universum, das eine Zeitspanne von über 3000 Jahren abdeckt, ist nur weniges vorbestimmt und einiges bleibt dem Publikum überlassen.
Insbesondere die Wahl zwischen den Symbolen Holz und Metall.

Keine Pausen, das Publikum ist frei, jederzeit zu kommen und zu gehen.


Bereits zum dritten Mal wird eine Reihe auserwählter Tanz- und Musikproduktionen die Saison 2017/2018 abschliessen. Das kleine Vor-Sommerfestival von neuestheater.ch stellt eine Plattform für die Region dar. Zeitgenössisches Theater-, Musik- und Tanzschaffen strömt aus der Stadt, von den Zentren aufs Land, ist die Devise. Mit dabei sind wieder regionale, nationale und internationale Ensembles mit experimentellen und klassischen Formaten, die mit ihren Produktionen das Publikum bereichern werden.

Datum

08.06.2018 19.30 bis 22.30

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